Jeder Christ ein Gitarrist?!

Es ist eine Tatsache, dass es wirklich viele Christen gibt, die Gitarre spielen können. Meiner Beobachtung nach kommt das Gitarrenspielen oftmals von einer Jungschar, Cevi, oder Royal Rangers Zeit. Grund: Es ist sehr einfach, eine Gitarre in den Wald mitzunehmen und ein Lied anzustimmen. Mit dem Schlagzeug wäre das Anstimmen eines Liedes schon genügend herausfordernd und ein Klavier ist einfach zu schwer. Eine Ukulele ist zu leise und mit einer Flöte kann man nicht so gut leiten. Also liegt es wie auf der Hand, dass es am einfachsten ist, als Jungscharleiter Gitarre zu lernen.
Aber was für eine Rolle spielt die Gitarre im Worship und müssen da auch alle Gitarre spielen? Nein, natürlich nicht. Die Gitarre (und damit meine ich jetzt ausschliesslich die A-Gitarre) hat eine relativ hohe Relevanz im Kontext der Schweizer Worship-Kultur. Vor allem beliebt ist die A-Gitarre, um den Worship zu leiten. Bei Gemeinden mit lauter Musik hört man diese im Gesamtsound nicht gut raus, da es im Kontext von ICF, Hillsong und co. oftmals kein tragendes Instrument ist. Dies, obwohl viele Gemeinden ihre Lieder covern und zu einer Akustikversion umgestalten. Im Setting des Akustik-Worships hat die A-Gitarre dann wieder eine ganz tragende und entscheidende (vor allem rhythmische) Aufgabe. Sobald jedoch eine zweite A-Gitarre dazukommt, wird es ein bisschen schwieriger, denn sie sollten nicht das Gleiche spielen. Am einfachsten ist es, wenn die eine Gitarre mit Kappotaster (Capo) gespielt wird und die andere nicht. Das hilft dem Audiotechniker bei der Differenzierung der beiden Gitarren. Bei einem Gitarristen mit fortgeschrittenerem Niveau kann der eine die Rhythmus Gitarre spielen und der andere die Hooks spielen. Der nächste Blog wird über ein anderes sehr grundlegendes Instrument sein, das oft unterschätzt wird..

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