Toda

Hast du dich auch schon einmal gefragt, wieso Leute während dem Lobpreis ihreHände heben? Ja, wieso machen wir das eigentlich? Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass an vielen Konzerten Leute ihre Hände erheben. Ist das, weil sie dem Star, ein kleines bisschen näher sein wollen?

Auf jeden Fall liegt es nicht ganz in der Natur des Menschen, dass wir unsere Hände erheben. In dem wir das tun, können wir unseren Oberkörper nicht mehr so gut schützen. Es braucht also ein gewisses Vertrauen, wenn wir die Hände erheben. Dieser Akt ist auch ein Zeichen des Auslieferns, der Hingabe und der Kapitulation.

Und genau das ist mit diesem hebräischen Wort "Toda" gemeint: Die Hände erheben, Gott zu danken, sich Ihm ganz auszuliefern (als ein Opfer für Ihn) und ihm zu vertrauen, egal wie die Umstände sind. Kurz gesagt: Es ist ein wahrer Glaubensakt!

Rahel Weiss schreibt in ihrem Blog über den "Toda-Worship": "Es ist die Sorte von Lobpreis, die den Sieg, die Lösung, die Antwort noch nicht erkennt. In diesem Lobpreis wird der 'gesunde' Menschenverstand, menschliche Augenscheinlichkeit und Logik mit dargebracht. Es bedeutet zu preisen, ganz gleich wie die Umstände sind." Treffender könnte ich es wohl kaum formulieren.

Dann würde ich wohl sagen: "Lasst uns unsere Herzen samt den Händen zu Gott im Himmel erheben!" - Klagelieder 3,41. Denn Gott verspricht: "Wer Gott Dank opfert verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen“ - Psalm 50,23.

Zusammengefasst: Mit "Toda-Worship" ist das Erheben der Hände als Dankopfer gemeint. Ein passendes Lied dazu finde ich: In Control von Hillsong.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0